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Montenegro

23.4. – 28.4. (215km)

Montenegro – eine Katzenstadt, steile Küsten und ein Traumsee im Land der bewaldeten Gebirge.

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Alle Covidregeln sind abgeschafft und somit reisen wir völlig unkompliziert nach Montenegro ein und sind sofort mittendrin im fröhlichen Restaurant-, Bar- und Tavernenleben und genießen ein kühles Getränk in der Bucht von Kotor am glasklaren, eiskalten Fluss Morino.

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Wir umrunden die Bucht von Kontor, mit ihren spektakulären Ausblicken. Vorbei an der alten Handelsstadt Perast und schroffe Berge treffen abrupt auf Wasser. Immer wieder passieren wir rauschende Flüsse und Wasserfälle und können uns gar nicht sattsehen an dieser charaktervollen Landschaft.

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In aller Frühe müssen wir die Besichtigung von der alten Handels- und Marinestadt Kotor in Angriff nehmen, bevor die Schar Kreuzfahrtschiffstouristen an Land dürfen. Lange Zeit versuchten viele Völker die Herrschaft über diese wichtige Stadt im natürlichen Hafen der Bucht zu übernehmen. Die Altstadt glänzt im venezianischen Stil mit intakten Befestigungsanlagen. Fröhlich lassen wir uns durch die verwinkelten Gassen treiben und essen leckeren gefüllten Calamari. Kotor gefällt uns noch mehr wie Dubrovnik.

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Kotor ist auch die Stadt der Katzen, sogar mit einem eigenen Museum. Olga hatte mächtig was zu tun, um ihnen allen auszuweichen!

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An der – jetzt schon – vollen Küste, mit leider immer wieder mit Müllbergen bespickt, stoppen wir vor der Insel Sveti Stefan. Ehemaliges Fischerdorf, heute Luxusresort. Der Strandnahe Parkplatz verlangt Unsummen, somit tuckern wir weiter entlang der Steilküste bis wir einen geeigneten Stellplatz für die Nacht finden. Hier bade ich erstmals an, aber auch hier wirbelt viel Müll herum.

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Durch die Berge erreichen wir den größten See des Balkans, den Skadar Lake, der auch 1/3 zu Albanien gehört. Berühmt für seine einzigartige, reichhaltige Vogel- und Fischwelt suchen wir entlang der Panoramaroute südlich am See entlang einen Stellplatz. Leider sind wir zu breit für die Serpentinenstraße und da ausgerechnet an dem Tag auch noch Feiertag war, verursachen wir nichts als Staus und Schweißperlen auf diversen Stirnen. Als wir endlich umdrehen können, fahren wir den schnuckeligen Godinje Fluss zueück, um einen Stellplatz zu suchen.

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Im Fischerort Virpazar dürfen wir am Hafen stehen und hüpfen sofort auf ein eigenes Ausflugsboot. Mit einem verschmitzt lächelnden Kapitän und 3 Liter Rotwein tauchen wir sofort ein in die zauberhafte Wunderwelt mit blautürkisen Wasserfarben, zwitschernden Vogelarten, Seerosen, verzweigten Buchten, Fischerdörfern und entlang des Fjords Pavlova.

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Als das Wasser immer noch klarer und seichter wird, erreichen wir für eine Pause am Fluss Crnojevic das im Jahre 1481 gegründete Dorf Rijeka Crnojevic. Hübsche Steinhäuser aus dem 17./18. Jahrhundert und die fotogene Brücke von 1853 lassen uns verweilen bevor wir uns wieder zurückshippern lassen und dank des Rotweins uns dann noch bekochen lassen mit einer großen Platte an Forellen und Karpfen. Glücklich fallen wir in unseren Alkoven, das war ein wunderschöner Ausflug!

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Durch den mautpflichtigen Tunnel geht es wieder an die Küste, wo wir nahe der Stadt Ulcinj einen hervorragenden Stellplatz in Strandnähe finden. Dank der Vorsaison stört sich niemand an uns und Besuch erhalten wir nur von Schlangen und Schildkröten. Der flache Sandstrand gefällt uns allen, dank der noch fehlenden Schirme und Liegen. Wir baden fleißig und weihen auch endlich unseren Braai ein. Auf zwei Bierchen bekommen wir noch albanischen Besuch, der uns die verlassenen Ferienruinen erklärt: Wie viele andere Gebäude auch, wurden diese durch russische Investoren aufgekauft und dann nie was mit angefangen. Es sieht aus wie ein altes FDGB Heim aus dem Osten😊. Auch sprechen wir über die montenegrinischen Kriegszeiten und ihre Spuren. Unerfüllte Berufschancen der Eltern soll wenigstens jetzt ihren Kindern ermöglicht werden und viele schauen nach Studienplätzen im Ausland. Nach 2 relaxten Tagen am Strand ruft uns aber das nächste Land!

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